„Ich bin froh, dass ER tot ist“

Seit dem 19. November 2019 wartet Deutschland auf den großen Weizsäcker-Prozess. Gregor S. (57) hat im vergangenen Jahr in der Berliner Schlosspark-Klinik zugestochen und den Sohn des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker (94) getötet. Jetzt spricht er offen vor Gericht…

EISKALT-AUSSAGE

Als der Prozess in der vergangenen Woche anrollt, sieht man den Mörder nur Grinsen – ansonsten hört man kein Wort. Nun, am Dienstag, bricht Gregor S. (57) sein Schweigen und erzählt, wie er sich nach dem Mord an Fritz von Weizsäcker (59) fühlt. „Ich bin froh, dass er tot ist. Für mich war es notwendig. Die Sache ist für mich erledigt. Mehr Leid kann ich denen gar nicht zufügen, als ich gemacht habe“ Krank: Eigentlich plant Gregor S. (57) schon seit 30 Jahren den Mord an Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker (94). Doch weil der inzwischen verstorben ist, tötet er dessen Sohn. „Weil ich nicht an den Bundespräsidenten kam, habe ich die Familie ins Visier genommen“ Für seine Horror-Tat reist der Täter im November von Rheinland-Pfalz mit dem Zug extra nach Berlin, weil er im Internet von einem Vortrag des Arztes in der Berliner Schlosspark-Klinik liest. Unterwegs kauft er sich noch ein Klapp-Messer. Mitten in Fritz von Weizsäckers (59) Vortrag über „Fettleber“ springt er plötzlich auf und sticht dem Mediziner wortlos das Messer links in den Hals. Luftröhre, Halsarterie und Halsvene werden durchtrennt. Sein Opfer ist sofort tot. Als ein anwesender Polizist versucht den Täter zu überwältigen, greift er diesen ebenfalls an und verletzt ihn schwer. Dazu sagt er jetzt: „Den Polizisten wollte ich nicht töten, der war nur im Weg“ Am Dienstag ist er als Nebenkläger geladen, da er schwere Verletzungen erleiden musste.

GRUND

Doch was ist der Grund für den unglaublichen Hass? Die Erklärung von Gregor S. (57) für seine Tat: Der frühere Bundespräsident habe in den 60er-Jahren als Geschäftsführer eines deutschen Unternehmens gearbeitet, das an der Herstellung eines tödlichen Kampfmittels im Vietnamkrieg beteiligt gewesen sei. Dafür wollte sich Gregor S. (57) einfach nur rächen und seinen Sohn töten. „Sie erklären mich kurzerhand für geisteskrank, um mich mundtot zu machen. Ich bin nicht krank. Ich bin traumatisiert von dem, was in Vietnam passierte, ohne direkt davon betroffen zu sein“ Jetzt gilt die Schuldfähigkeit von Gregor S. (57) zu überprüfen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er die Tat unter dem Einfluss einer psychischen Erkrankung begangen hat. Ein grusliger Mord, den Deutschland nie vergessen wird…

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