Außerirdisches Leben: Sie haben was gefunden!

Es ist die eine große Frage, die die Menschheit schon seit Jahrtausenden beschäftigt: Gibt es ausser uns noch weiteres Leben im Weltall? Auch wenn es dafür immer noch keine konkreten Belege gibt, haben Weltraum-Forscher nun eine durchaus spannende Beobachtung gemacht…

VENUS

Eigentlich ist die Venus nicht jene Art von Planet, auf dem man nach außerirdischem Leben suchen würde. Auf ihrer Oberfläche ist es bis zu 400 Grad heiß. Am Boden herrscht ein alles zerquetschender Druck von rund 90 bar. Die Venus-Atmosphäre besteht zu 95 Prozent aus dem Treibhausgas Kohlendioxid und die Wolken sind aus Tröpfchen ätzender Schwefelsäure.

Doch genau dort könnte sich Leben verbergen.

In in den 50 Kilometer hochliegenden Wolkenschichten herrschen nämlich nur noch angenehme 30 Grad. Der Druck liegt bei einem bar, ist also dem Luftdruck an der Erdoberfläche ähnlich.

PHOSPHIN

Zwei Teams der Universität Cardiff, die Messungen in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten vornehmen, haben nun Phosphin erkannt. Dieses Gas kann in der Natur nicht so ohne weiteres entstehen – nur an Orten an denen kein freier Sauerstoff in der Chemie mitmischt. Auf der Erde ist es trotzdem mehrfach nachgewiesen worden – im Untergrund von Mooren etwa. Auch im Darm von Fischen wurde Phosphin gefunden. Und im Kot von Pinguinen. Grundsätzlich ist Phosphin zwar für Lebewesen, die auf Sauerstoff angewiesen sind, ein starkes Gift. Umgekehrt kann es jedoch für Lebewesen, deren Stoffwechsel keinen Sauerstoff benötigt, ein wichtiger Teil ihres Stoffwechsels sein. Bei der Suche nach Leben auf Planeten ohne Sauerstoff-Atmosphäre wird Phosphin deshalb von Astrobiologen als starker Biomarker eingeschätzt. Was tatsächlich in den Venus-Wolken vor sich geht, werden nur Raumsonden feststellen können. Russland plant im Jahr 2026 oder 2031 seine Venusflüge fortzusetzen. Dann gilt es zu schauen, ob die Venus-Mikroben tatsächlich existieren.

HIER DIE QUELLE

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