Hotel schlecht bewertet – Urlauber in Thailand verhaftet!

Kaum zu fassen, aber wahr: Nachdem ein Urlauber eine schlechte Hotel-Bewertung im Netz schreibt, wird er verhaftet! Und es kommt noch krasser: Dem US-Amerikaner drohen jetzt zwei Jahre Gefängnis!

RUF-SCHÄDIGUNG

Wesley Barnes ist US-amerikanischer Staatsbürger. Im Juli macht er Urlaub auf der thailändischen Insel Koh Chang. Er quartiert sich für ein paar Nächte im idyllischen „Sea View Resort“ ein. Das 4-Sterne-Hotel gilt als beliebtes Urlaubsziel und kostet im Schnitt 60 Euro pro Nacht. Nach seinem Aufenthalt regt er sich über das unfreundliche Personal auf, schreibt eine schlechte Bewertung bei TripAdvisor. „Das Personal war nicht freundlich. Niemand konnte lächeln. Der Restaurant-Manager war sehr unhöflich und eingebildet.  Er ist aus Tschechien. Da gibt es andere Hotels mit besseren und freundlicheren Mitarbeitern. Meidet dieses Hotel, als wäre es das Coronavirus“

FESTNAHME

Die Kritik passt dem Hotel-Besitzer gar nicht! Laut seiner Mitarbeiter gab es nur Streit, weil sich der Hotelgast weigerte, Korkengeld für seinen selbst mitgebrachten Alkohol zu bezahlen. Also erstattet der Besitzer sofort Anzeige. Die Anklage: Rufschädigung! Aufgrund der strengen thailändischen Anti-Verleumdungs-Gesetze wird sofort ermittelt. Der Mann ist zu dem Zeitpunkt grad auf dem thailändischen Festland, ahnt nichts Böses. Aus dem Nichts wird er von der Einwanderungs-Polizei festgenommen und zurück und auf die Insel gebracht! Mittlerweile ist er auf Kaution frei – aber laut thailändischem Recht drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft. Heftig, oder?

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