„Ich war ein Judas“

Er wurde grad Zweiter mit dem BVB und spielte eine der besten Saisons der letzten Jahre. Zeit zurückzublicken für Mario Götze! Das tut er jetzt im Magazin Players Tribune und sagt erstaunliches über seinen Wechsel zu Bayern und sein legendäres WM Tor 2014.

JÜRGEN KLOPP

„Er wusste, mit mir umzugehen. Er konnte mich anschreien, weil ich im Training nicht 100 Prozent gegeben habe. Das war wirklich einschüchternd. Dann, nach dem Training, war er wieder vollkommen ruhig und fragte, Mario, wie geht es Dir? Lass uns über das Leben reden!“

WECHSEL ZU BAYERN

„Die schwerste Entscheidung meines Lebens. Ich hatte das Gefühl, dass ich eine Veränderung im Leben brauchte, und was den reinen Fußball anbetraf, hatte ich das Gefühl, dass mich das Spielen unter Pep wirklich herausfordern würde. Ich habe die Entscheidung getroffen, aber die Konsequenzen nicht verstanden. Ich hätte damit umgehen können, aber mein jüngerer Bruder, er war damals 14, wurde in der Schule damit konfrontiert. Im Internet wurden Drohungen ausgesprochen.“

WM 2014

„Einige der größten Momente, die ich im Fußball erlebt habe, sind direkt nach den dunkelsten gekommen. Umgekehrt ist es genau so. Ich war ein Judas, dann ein Held, dann eine Enttäuschung, dann war ich fast raus aus dem Fußball. Das alles in nur vier Jahren. Die Leute vergessen, wie beschissen die WM 2014 für mich bis zum Schluss war. Vor dem Finale war ich wirklich deprimiert.“

HIER DIE QUELLE

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