Es gibt kein Gegenmittel: Tödliche Zecke in Deutschland!

Sie ist bis zu 3x größer als herkömmliche Zecken und viel gefährlicher. Ihr Name? Hyalomma! Sie überträgt den extrem gefährlichen Krim-Kongo-Virus. Die Todesrate dieser Infektion liegt bei mehr als 30 Prozent. Infizierte sterben innerhalb von zwei Wochen an Organversagen. Jetzt ist die Horror-Zecke erstmals in Deutschland aufgetaucht…

HYALOMMA

Experten der Universität Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr konnten in den vergangenen Tagen insgesamt sechs Exemplare der Gattung Hyalomma nachweisen. Das bestätigt die Hochschule in einer Pressemitteilung. Nach Aussage der Forscher ist die giftige Art damit einen wesentlichen Schritt weiter auf dem Weg, sich hier zu etablieren.

ERKENNEN

Kümmern wir uns zuerst um die wichtigste Frage: Wie erkenne ich die Biester? Zecken der Gattung Hyalomma sind auffällig groß und gut an ihren geringelten Beinen zu erkennen. Anders als europäische Zecken jagen die Hyalomma-Zecken aktiv und können Warmblüter über mehrere Hundert Meter verfolgen. Die erwachsenen Zecken saugen Blut vor allem an großen Tieren. Auch der Mensch ist ein potenzieller Wirt. Eine Infektion mit dem Virus zeigt sich durch grippeähnliche Symptome mit Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen sowie neurologischen Beschwerden. Noch gibt es leider kein Gegenmittel, welches den folglichen Tod verhindert. Auch wenn die Horror-Zecke bis dato nur vereinzelt auftritt, gilt es die Lage zu beobachten, denn durch die veränderten klimatischen Bedingungen, kann sie sich auch hierzulande langfristig einrichten.

Zecken der Gattung Hyalomma sind ursprünglich in den Trocken- und Halbtrockengebieten beheimatet. Bislang kommen sie in Afrika, auf dem Balkan, im Nahen Osten und in Asien vor.

GRÖSSENVERGLEICH

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