Donald Trumps großes Türkei-Angebot

Seit Mittwoch schaut die ganze Welt nur noch auf Nordsyrien: Die Militäroffensive der Türkei gegen die Kurdenmilizen wird vielerorts extrem scharf verurteilt. Nun erklärt Donald Trump, die USA könnten zwischen Ankara und den Kurden vermitteln. Bei weiteren Gefechten gäbe es für ihn jedoch auch noch zwei weitere Möglichkeiten…

STATEMENT

Auf seinem Twitter-Account, wo der US-Präsident eigentlich kein Blatt vor den Mund nimmt, macht er am Freitag seine Meinung sehr deutlich:

ÜBERSETZUNG

„Wir haben genau drei Möglichkeiten: Entweder wir senden Tausende von Truppen rein und schlagen sie militärisch oder wir prüfen große Sanktionen, die die Türkei finanziell extrem hart treffen oder wir vermitteln einen Deal zwischen der Türkei und den Kurden“

SANKTIONEN

Mittlerweile deutet vieles daraufhin, dass Donald Trump, der wegen der Lage in Nordsyrien extrem beunruhigt ist, heftige Sanktionen gegen die Türkei verhängen wird. Trumps Finanzminister sagt dazu aktuell im Weißen Haus, dass diese Sanktionen zwar vorerst noch nicht in Kraft treten werden, der US-Präsident werde jedoch eine Verfügung unterzeichnet, die den Finanzminister in Absprache mit dem Präsidenten und dem Außenminister dazu ermächtige, Sanktionen gegen „jede Person mit Verbindungen zur türkischen Regierung“ zu verhängen. Dazu heisst es: „Wenn wir müssen, können wir die türkische Wirtschaft stilllegen“ Die Türkei hatte am Mittwoch trotz heftiger internationaler Kritik eine geplante Offensive gegen die kurdische Miliz (YPG) in Nordsyrien begonnen.

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